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Die Verratenen ein dystopischer Jugend-Roman von Ursula Poznanski und der erste Teil der Eleria-Trilogie. Der Roman wurde am 9. Oktober 2012 im Loewe-Verlag veröffentlicht.

Zusammenfassung

Der Großteil der Menschheit lebt nach einer gewaltigen Naturkatastrophe in sicheren Sphären, wo die Menschen eine neue Gesellschaft aufgebaut haben. Ihr Ziel ist es, die Außenwelt irgendwann einmal wiederzubesiedeln.

Neben den Sphärenbewohnern gibt wenige Menschen, die die Lange Nacht außerhalb der Sphären überleben konnten. Viele Außenbewohner sind mit den Sphärenbewohnern verfeindet, da der Sphärenbund ihr Überleben kaum unterstützt.

Die Trilogie dreht sich um die 18-jährige Ria, einer erfolgreichen Studentin. Aber ihr Leben gerät aus den Bahnen, da sie angeblich Teil einer Verschwörung gegen den Sphärenbund ist. Daher muss sie die sicheren Sphären verlassen und versuchen, in der gefährlichen Außenwelt zu überleben.

Handlung

Teil 1 - In der Sphäre

Ria, ein 18-jähriges Mädchen, ist eine der besten Studentinnen an der Borwin-Akademie. Dort ist sie mit Aureljo ein Paar, der die Nummer 1 der Studenten an der Akademie ist.

Eines Tages nimmt Ria eine Abkürzung durch einen abgesperrten Bereich der Sphäre, in der sie lebt, wo Renovierungsarbeiten stattfinden. Dort belauscht sie heimlich ein Gespräch zwischen Morus, Gorgias und einem ihr fremden Mann. In diesem Gespräch wird behauptet, dass sie und fünf weitere Studenten an der Akademie an einer Verschwörung beteiligt sind. Morus und Gorgius können es zuerst nicht glauben, doch der fremde Mann beweist den Verrat mit Jordans Chronik auf seinem Datenterminal. Er sagt, dass die Betreffenden schnellstens getötet werden müssen. Ria ist geschockt von dem Verdacht und informiert sich, wer die anderen sind: Aureljo, Tomma, Tycho, Fleming und Dantorian.

Aureljo ist der erste, mit dem sie über das Gespräch reden will. Weil Ria vermutet, dass sie durch ihren Salvator abgehört wird, sucht sie mit Aureljo das Recyclingcenter der Sphäre auf, da dort genügend Lärm ist, der ihr Gespräch übertönt, und dort fast niemand ist, der sie beobachten kann. Aureljo ist davon überzeugt, dass das nur ein Missverständnis ist, daher besucht er seinen Mentor Morus und versucht mit Andeutungen etwas herauszufinden. Doch das Gespräch liefert Ria und Aureljo keine hilfreichen Informationen.

Später informiert Ria nur Tycho über das Gespräch, der bestätigen kann, dass der Salvator ihre Gespräche aufzeichnet. Er denkt auch, dass es sich nicht um ein Missverständnis handelt. Er erzählt Dantorian über den angeblichen Verrat, der aber Aureljos Meinung ist. Ria erzählt Tomma und Fleming nichts darüber, weil sich keine passende Gelegenheit dazu findet.

In den nächsten Wochen nimmt Ria sich besonders viel in Acht, da sie jederzeit mit ihrem Tod rechnet. Sie verdächtigt Morus und Tudor, dass sie hinter der angeblichen Verschwörung stehen.

Teil 2 - Die Flucht

Irgendwann in den folgenden Wochen werden die sechs, die getötet werden sollen, zum Erstaunen aller zum Präsidenten eingeladen. Ria, Aureljo, Tycho und Dantorian wissen aber genau, dass der Tag ihres Todes immer näher rückt.

Ein paar Tage später beginnt ihre Reise mit der Magnetbahn zur Sphäre Zukunft. Die ersten Stunden der Fahrt verlaufen ereignislos, aber Ria bleibt die ganze Zeit über wachsam. Plötzlich hält die Bahn an und drei farblose Sentinel stürmen in den Wagon. Sie verlangen von den vier goldenen Sentinel, die Ria und die anderen während der Fahrt begleiten und beschützen sollen, die Bahn zu verlassen, da die drei farblosen ab hier übernehmen sollen. Trotz eines schriftlichen Befehls weigern sich die goldenen die Bahn zu verlassen. Daraufhin töten die farblosen die goldenen Sentinel mit primitiven Waffen. Während die farblosen mit den goldenen beschäftigt sind, fliehen Ria und die anderen ohne Gepäck durch eine Fluchttür aus der Bahn. Die farblosen Sentinel nehmen zwar die Verfolgung auf, können aber abgehängt werden. Ria und die anderen suchen Unterschlupf in einer verlassenen Ruine. Dort erhält Ria die erste Nachricht auf ihren Salvator: „Viel Glück!“ Sie weiß nicht, von wem die Nachricht stammt.

Am nächsten Tag brechen die sechs wieder auf. Aureljo und Fleming wollen in eine nahegelegene Sphäre zurückkehren, während die anderen dies nicht wollen. Irgendwann während des Tages werden die sechs von Wölfen überrascht. Sie können sich in eine verlassene Hütte retten, doch Dantorian wird von den Wölfen verwundet. Während sie sich in der Hütte verstecken, hören die sechs Prims, die die Wölfe vertreiben. Anschließend betreten die Prims das kleine Haus und entdecken dort die sechs Sphärenbewohner. Aber statt sie zu töten, nehmen die Prims die sechs gefangen.

Teil 3 - Gefangenschaft bei den Schwarzdornen

Ria und die anderen werden ins Dorf der Schwarzdornen, der Clan, der sie gefunden hat, gebracht. Dort werden sie mit einem weiteren Gefangenen in einen Keller gesperrt. Dieser behauptet, er sei ein roter Sentinel aus Vienna 2 und wurde vor kurzem entführt. Ria aber erkennt, dass Lennis, der Gefangene, lügt. Er war zwar vor vielen Jahren Sentinel in Vienna 2, doch er ist damals freiwillig zu den Dornen übergelaufen, wo er auch schon Kinder hat. Dies war nur ein Test der Dornen, um Rias Fähigkeiten zu prüfen.

Auch in den nächsten Tagen und Wochen werden die sechs nicht getötet, sondern sie müssen den Prims bei ihren täglichen Arbeiten wie Jagen helfen. Die meisten Clanmitglieder sind nicht glücklich darüber, dass Lieblinge, die Leute aus den Sphären, in ihrem Dorf wohnen. Viel lieber würden sie sie beispielsweise töten oder gegen Gefangene eintauschen. Doch Vilem, Anführer des Clans, Quirin, Bewahrer des Clans, und Sandor lassen dies nicht zu.

Während der Gefangenschaft verliebt sich Tomma in Yann, was Ria und den anderen nicht gefällt, sodass sie die meiste Zeit bei Yann ist. Quirin und Sandor erzählen Ria einiges über das Leben in der Außenwelt und sie muss erkennen, dass nicht alles stimmt, was der Sphärenbund den Sphärenbewohnern erzählt. Zum Beispiel handelt es sich bei den farblosen Sentinel um Exekutoren, deren einzige Aufgabe es ist, Clans auszulöschen.

WIn der Zeit der Gefangenschaft erhält Ria vier weitere Nachrichten auf ihren Salvator, wovon die letzte nur in Bruchstücken ankommt, da ihr Salvator schon sehr stark geschädigt ist. Ria ist in der Lage, nur einen Teil der Nachricht zu entschlüsseln: „Sie wissen, wo ihr seid. Flieht!“. Gleichzeitig vergrößert sich die zahl von Sentinel und feindlichen Clans in der Umgebung.

Eines Tages auf der Jagd wird Ria von ein paar Exekutoren überrascht, die sie mit einer Schlinge töten wollen. Die Jäger schießen Pfeile auf die Angreifer, die alle getötet werden können. Ria kann überleben, kann aber wegen der Schmerzen nicht mehr sprechen.

Am nächsten Tag wird auch Tycho von Exekutoren angegriffen. Nachdem er von Fleming versorgt wurde, will dieser neue Medikamente von ihrem Schlafplatz holen. Nur wenige Minuten später hört Ria einen Schrei aus dem Schlafraum. Sie rennt in das Gebäude und in ihrem Schlafraum findet sie Tomma, die vor dem toten Fleming kniet. Als Sandor bei den zwei ankommt, sieht er, dass ein Messer eines Sentinel mitten in Flemings Herz gestochen wurde. Auf Flemings Salvator finden Ria und die anderen ein Gesprächsprotokoll zwischen Fleming und einem Unbekannten - einem Exekutor. In diesem Protokoll zeigt sich, dass Fleming den Verfolgern den Status von Ria und den anderen übermittelte; Später entscheidet er sich um und lockt die Exekutoren auf eine falsche Fährte. Fleming will daraufhin die Arbeit mit den Exekutoren beenden, da er davon überzeugt ist, dass Ria und die anderne keine Verräter sind. Die Exekutoren akzeptieren das nicht und verlangen von Fleming, Jordans Chronik zu finden. Fleming weigert sich aber erneut und wurde deshalb von den Exekutoren ermordet. Fleming wusste also nichts von der eigentlichen Verschwörung, sondern ihm wurde nur eine große Belohnung für die Mitarbeit mit den Exekutoren angeboten. Nun kann Ria auch den Rest der Nachricht entschlüsseln: „Fleming hat euch verraten.“

Da die Angst der Dornen wegen des Mords in ihrem Dorf wieder einmal gestiegen ist, entscheidet Vilem, dass die Ria und die anderen das Dorf verlassen müssen. Quirin bietet den fünf an, in seiner Stadt zu leben, da er dort das Sagen hat. Ria und die anderen nehmen das Angebot an und brechen nach Flemings Leichenverbrennung in die Stadt unter der Stadt auf. Dem Clan erzählen sie, sie würden nach Norden gehen .

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